Startseite
    Tagebuch
    Erinnerung
    Gedicht
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
    zankapfel
    - mehr Freunde



http://myblog.de/whisker

Gratis bloggen bei
myblog.de





Such a good drama

If you don't like my peaches

then don't shake the tree!

8.5.13 23:17


Werbung


Ich wäre Dichter.

Ich wäre Komponist, könnte ich ihre Gefühle in sanften Mollklängen widergeben.
Ihr Antlitz - ein weicher Akkord, der noch Meilen ins Land klingt. Ihr Herz, von zwei tiefen Trommeln begleitet; Schlag für Schlag durch viele Takte hindurch.

Ich wäre Maler, könnte ich ihre Anmut in den schillernsten aller Farben zeichnen. Ihre Kontur wäre hart; edel und dominant. Ihre Augen ein tiefes Blau mit einem pechschwarzen Mittelpunkt. Die Schraffur verleiht ihrer Haut eine elfengleiche Leichtigkeit.

Ich wäre Dichter, könnte ich sie mit meinen Worten ein kleines Stück näher gen Himmel tragen. So hoch, dass ihr pechschwarzer Wimpernkranz das unendliche Blau zu kitzeln vermag. Ihr Tag wäre gespickt mit Anaphern, die ihr starkes Wesen hervorheben; mit Periphrasen, weil ich kaum im Stande bin, sie mit einzelnen Worten zu beschreiben; mit Metaphern, die ihr den höchsten Respekt zollen.


Ich wäre Schauspieler, könnte ich jedes Regen in diesem Körper nachahmen. Ich könnte ihr gleich sein, mit ihrem Tempo Schritt halten. Würde ihre Launen auskosten, wie die stechende Wintersonne. Ihre Tränen wären meine wütende Regie, ihr Lachen mein tobender Beifall.

 <Whisker>

- 14.07.09 -

5.6.10 17:49


Ich drehe mich.

Ich drehe und drehe mich

Bis ich mich verlier.

 

Eene meene muh,

Wer hat den schönsten Schuh...

 

Ich stolpere,

Ich stoße mich.

Ich falle und versinke.

 

Herr Fischer, Herr Fischer,

Wie tief ist das Wasser...

 

Ich breche ohne auszubrechen,

Ich trinke schneidenden Staub.

Schluck für Schluck.

 

Backe, backe Kuchen,

Lang könnt ihr mich suchen...

 

Mein Bauch zerplatz,

Ein Herz gefressen,

Ein Kopf verdorrt,

Zu leben vergessen.

 

Mein Leben braucht eine Konstante,

Eine Konstante braucht mein Leben.

Und bekommt mein Leben keine Konstante,

So will ich ihr mein Leben geben.

12.5.10 18:38


Reprise

Geniuses of countless nations

Have told their love by generations

Till all their memorable phrases

Are common as goldenrod or daisies.

Their girls have glimmered like the moon,

Or shimmered like a summer noon,

Stood like lily, fled like fawn,

Now the sunset, now the dawn,

Here the princess in the tower

There the sweet forbidden flower.

Darling, when I look at you

Every aged phrase is new,

And there are moments when it seems

I've married one of Shakespeare's dreams.

 

Ogden Nash

28.4.10 09:42


Schwanken.

Und wieder stehe ich wankend an jener Stelle

Wo mein Mond und Geist in Blitzesschnelle

Sich auftun und leise Hand in Hand

In einem zarten, weißen, gedachten Gewand

 

Am Ufer dann entlang nun schreiten

Und ihr betäubendes Licht ausbreiten.

Das Herz entflammt und der Kopf dreht

Sich mit allem, wenn der Wind dann weht

 

Und an der Brandung klatschen nasse Wellen

Wenn nun im Kopf ein Name, deiner: E.,

Meine Sinne in Gefangenschaft quält

Und dein Herz nur meines nicht wählt.

 

Vielleicht tat's zu einer ruhigen Stunde,

An einem Tag, eine kleine Sekunde,

In welcher ich deinem Geiste ganz gehörte,

Ohne, dass ihn jemand anders störte.

 

Unter deinem Mond werde ich niemals schwanken,

Und zu residieren in deinen Gedanken,

Wäre schier ein Ding der Unmöglichkeit, nein!

Deins, nein, Deins werde ich niemals sein.

3.4.10 20:42


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung