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Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann -
und ich fasse den plastischen Tag.

Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.

Nichts ist mir zu klein, und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los...


Rainer Maria Rilke, 20.9.1899, Berlin-Schmargendorf

21.2.10 19:15
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(21.2.10 21:21)
Plastische Tage,
kosmisches Werben,
geteiltes Schicksal,
wer wird es erben...

LG

Maccabros

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